Artikel-Schlagworte: „Registrierkassen“
1990 war die Mauer gefallen. Frank Engel, ein Bekannter von Michael Hörr, der in der Nähe von Eisenach wohnte, übernahm den Vertrieb von Kassen und Warenwirtschaftssystemen in den neuen Bundesländern. Im gleichen Jahr wurde OrgaSoft zum ersten Mal auf verschiedenen Arbeitsplätzen in einem Novell-Netzwerk entwickelt, während die Kassensoftware OrgaSoft-P.O.S. nun auch mit einem Terminal der Firma Schultes lief. 1991 war ein Schlüsseljahr in der Firmengeschichte der Signum GmbH. Innerhalb einiger Wochen wurde das neue Kassensystem der Firma CASIO, die Registrierkasse SA-1000, an OrgaSoft angebunden. Da Signum der erste Anbieter war, der ein Komplettsystem für den Einzelhandel anbieten konnte, wurden sie von CASIO als Mitaussteller auf die CeBIT ‘91 eingeladen. So konnte man sich nun erstmals bundesweit dem Kassenfachhandel präsentieren. Zahlreiche Installationen in ganz Deutschland, aber auch die erste Auslandsinstallation auf Zypern waren eine Folge dieses ersten Messeauftritts. 1992 erfolgte durch die Vermittlung eines Kassenfachhändlers die erste Installation von OrgaSoft in einem i&m-Baufachmarkt. Module wie Aktionsverwaltung und vordatierte Preisumzeichnung ließen während dieser Installation die Software baumarktfähig werden. 1993 war die Signum GmbH der Überzeugung, dass man den Erfolg, den man dank der Kooperation mit CASIO hatte, auch mit anderen Herstellern von Kassensysteme n multiplizieren könnte. So kamen Kooperationsvereinbarungen mit Siemens/Nixdorf und ADS/Anker zustande. Warenwirtschaft und Kassen Software wurden entsprechend an die Produkte dieser Hersteller angepasst. 1994 gelang ihnen ein weiterer Durchbruch. Die Zentrale der Baumarktkooperation Interpares-Mobau (i&m) in Karlsruhe bot Signum eine Rahmenvereinbarung an. Das Unternehmen war nun gelisteter Lieferant des Warenwirtschaftssystems für den Einzelhandelsbereich. 1995 suchte die Signum GmbH nach einer neuen Entwicklungsumgebung auf der Basis einer anderen Technologie. Denn OrgaSoft stieß unter anderem durch die Verwendung einer älteren Programmiersprache an seine Grenzen, so dass dieses Produkt in wenigen Jahren nicht mehr zu vermarkten sein würde. Die Grundlage für die neue Software stand bereits, denn das Thema der Diplomarbeit von Jürgen Erhardt lautete “Konzeption einer Datenbankstruktur für ein Warenwirtschaftsystem”. Die Entscheidung zugunsten einer Entwicklungsumgebung von MICROSOFT fiel angesichts des großen Erfolgs von Windows. Auch der neue Produktname war gefunden. Der Zusatz NT stand für New Technology und lehnte sich dabei an das aktuelle Betriebssystem von Microsoft an. 1996 brachte CASIO ein mobiles Datenerfassungsgerät, das DT-700, auf den Markt, das Signum als festen Bestandteil seiner Warenwirtschaftslösung integrierte. Sie nutzen den Vertrieb der alten Lösung als Finanzierung für die Entwicklung der neuen Registrierkassen Software. 1997 wurde nach zwei Jahren Entwicklungsarbeit die erste Installation von ORGASOFTNT durchgeführt. Damit war man einer der wenigen Hersteller, dem es gelungen ist, eine Warenwirtschaft auf einer anderen Technologie neu aufzusetzen. Mit der Flughafenhandelsgesellschaft München (heute eurotrade) wurde zudem ein Anwender gewonnen, der nicht gerade niedrige Ansprüche an eine Warenwirtschaft hatte. 2000 wurde mit der Vectron Systems AG eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit getroffen, die in den kommenden Jahren sehr erfolgreich sein würde. Im Zuge der Euphorie am neuen Markt unterlagen die Signum-Gesellschafter fast einem millionenschweren Kaufangebot, letztendlich siegten dann aber doch der Wunsch nach Unabhängigkeit und Umsetzung der eigenen Visionen. Die Anbindung von ORGASOFTNT an den SQL-Server 7 bescherte Signum einen prominenten Kunden: Microsoft Deutschland kaufte die Warenwirtschaft von Signum, um sie als CRM-Software in seinem Call-Center einzusetzen. 2001 zählte das Unternehmen Signum GmbH bereits 19 Mitarbeiter. 2002 war ORGASOFTNT dank Speiseplanung, Lagerrezepturen und eines “hartnäckigen” Gastronomen jetzt auch für den Einsatz in der Systemgastronomie geeignet. 2004 stand ORGASOFTNT auch für den modischen Bereich (Farben/Größen) zur Verfügung. Damit war das Warenwirtschaftssystem von Signum auch in Einzelhandelsunternehmen wie Kaufhäusern, die sich durch ein sehr breites Warensortiment auszeichneten einsetzbar. 2005 wurde die neue Touch Registrierkasse ORGASOFT POS.NET nach vierjähriger Entwicklungszeit zum ersten Mal erfolgreich eingesetzt. Auch der WINDOWS-Nachfolger der mobilen Kassen Software “Truck POS” wurde unter dem Namen ORGASOFT POS.NET mobile erstmals auf der Euroshop Messe in Düsseldorf auf dem eigenen Messestand präsentiert.
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1983 lernten sich Jürgen Erhardt und Felix Hochapfel während der Schulzeit kennen und begannen gemeinsam auf einem Commodore Pet und später auf einem C 64 programmieren zu lernen. 1985 begann Hochapfel nach dem Abitur eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann. Angelockt wurde er durch den Firmenzusatz “Computertechnik” eines Aschaffenburger Unternehmens. Dass es sich dabei in erster Linie um elektronische Registrierkassen handelte, wusste er zunächst nicht. 1986 gab es bereits viele elektronische Registrierkassen, die über Handscanner und Diskettenlaufwerke verfügten. Es gab auch bereits einige Warenwirtschaftssysteme für PCs, doch mangelte es noch meistens an Software, die die Kassen mit dem Warenwirtschaftssystem verbindet. Hier galt es eine Marktlücke zu füllen. Und mit der CASIO 9700-SR war ein erstes “Opfer” schnell gefunden, die erfolgreich mittels eigener Software an ein Warenwirtschaftssystem angekoppelt wurde. 1986 sorgte ein Fachgeschäft für Farben und Lacke, dem Felix Hochapfel eine Fremdsoftware verkaufte und auch selber installierte, für den Grundstein zur ersten eigenen Warenwirtschaft. Denn er sah nicht ein, dass es nicht möglich sein sollte, mit dem gleichen System Bruttorechnungen an Privatkunden und Nettorechnungen an Handwerker zu schreiben. Gleichzeitig wurde dabei das auch heute noch anhaltende Verständnis für Händler geboren, die auf die Gnade der Programmierer eines Fremdsystems angewiesen sind. Zu der Idee, ein eigenes Warenwirtschaftssystem für Registrierkassen zu entwickeln, war es nur noch ein kleiner Schritt, zumal die Grundlage, eine selbst entwickelte Datenbank, bereits in einem anderen Projekt realisiert wurde. So begann die Erfolgsgeschichte von OrgaSoft, für das Betriebssystem MS-DOS. 1987 beschlossen Jürgen Erhardt, der mittlerweile ein Informatikstudium in Darmstadt begonnen hatte, und Felix Hochapfel, ihr Hobby zum Beruf zu machen, in dem sie ein Gewerbe für individuelle Softwareprogrammierung anmeldeten. Der Name der Firma lautete “08/16″ und die ersten Aufträge ließen nicht lange auf sich warten. Der hessische Apothekerverband und ein Baufachzentrum aus dem Vogelsberg waren die ersten Kunden, für die man erfolgreich die ersten Projekte abwickelte. Wie bei manchen Vorbildern befand sich der Firmensitz zwar nicht in einer Garage, aber sehr viel komfortabler war die 12-qm-Einzimmerwohnung im dritten Stock einer Darmstädter Metzgerei auch nicht. 1988 lernte Jürgen Erhardt während seines Studiums mit Michael Hörr einen begeisterten “Hardwarefreak” kennen, der eine optimale Ergänzung zu den beiden “Softwarefuzzys” darstellte. Gemeinsam mit Klaus-Dieter Stamm, Geschäftsführer besagter “Computertechnik”-Firma aus Aschaffenburg, bei der Felix Hochapfel als Verkäufer beschäftigt war, wurde die Signum GmbH am 19.12.1988 in Darmstadt gegründet. Als Firmensitz fungierte zunächst eine Bürogemeinschaft in der Otto-Röhm-Straße, bevor man 1990 in die Elisabethenstraße 23 zog, in der man dann ganze zehn Jahre blieb. 1989 kamen die ersten PC Kassen auf den Markt. Dabei handelte es sich um Terminals, die lediglich aus Bildschirm, Drucker und Kassen Tastatur bestanden und per serieller Schnittstelle oder Steckkarte an einen PC angeschlossen werden konnten. Doch auch hier gab es wieder ein Problem: Es gab keine Software für diese Terminals, und ob sich diese Technologie durchsetzen würde, stand auf einem anderen Blatt Papier. Doch da sie nichts Besseres zu tun hatten, begannen sie für eine dieser Registrierkasse n, die CASIO SA-7000, eine Kassen Software zu entwickeln.
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Eigentlich nur die Branchen Gastronomie, Hotelgewerbe und Einzelhandel erleben so rasante Entwicklungen, wie man sie beobachten kann. Die einfachen Registrierkassen mit gusseisernem Gehäuse und einer Kurbel für die Aufsummierung waren der Beginn dieser Entwicklungen, die noch lange nicht zu Ende ist. Bis zu den heute bekannten Kassensystemen vergingen nur wenige Jahrzehnte. Moderne Kassensysteme mit Vernetzungen zu mobilen Kassen wie wir sie heute kennen, werden ihrerseits in wenigen Jahren oder Jahrzehnten überholt sein wie heute schon die nostalgischen Registrierkassen. Eine mobile Kasse verbunden mit einem kleinen Bondrucker ermöglicht heute der Gastronomie die schnelle und zeitsparende Erfassung von Speisen und Getränken. Denn per Funkübertragung wird die Bestellung direkt zu Küche, Schankanlage und Kassensoftware übermittelt. Mobile Kassen greifen mit Aufnahme der Bestellung direkt in das Warenwirtschaftssystem ein, welches ebenfalls in der Kassensoftware des Gastronomiebetriebes integriert ist. So ist immer bekannt, welche Waren und Rohstoffe in welcher aktuellen Menge vorhanden sind. Auch dienen mobile Kassen als wichtiges Kommunikationswerkzeug bei Reservierungen, Bestellungen und Planungen. So wird nach und nach auch in der Gastronomiebranche die gute alte Registrierkasse von moderner Technik abgelöst. Mit der Service Call Funktion, dem Kellnerrufsystem kann jeder Gast zusätzlich bequem und diskret nach einem Servicemitarbeiter rufen um zu bestellen oder zu bezahlen. Sogar das ist als Auftrag wählbar, wodurch die Mitarbeiter sofort Bescheid wissen. Die Mitarbeiter können am stationären Kassensystem den Kellnerruf ebenso erkennen wie über die Pager, welche auf einem kleinen Display anzeigen was an welchem Tisch gewünscht wird. Der Überblick über verbrauchte Waren und die jeweiligen Umsätze sowie tägliche Abrechnungen sind mit modernen Kassensystemen und angeschlossenen mobilen Kassen und Kellnerrufsystemen mit einer Leichtigkeit für den ehrgeizigen Gastronomen. Der Unternehmer im Einzelhandel mit mehreren Filialen hat mit Hilfe moderner Netzwerkkassen den gesamten Überblick über die täglichen Geschäftsergebnisse. Schnelle und effiziente Reaktionen und Änderungen sind so leicht möglich. Mobile Kassensysteme der Zukunft bergen noch ungeahnte Möglichkeiten für Einzelhandel, Gastronomie und Hotels. So hat ein namhafter Internet-Dienst vor, das Handy zur mobilen Kasse zu erweitern und so das mobile Bezahlverfahren zu vereinfachen. Selbst wenn dieses Verfahren beim US-Patentamt bereits geschützt wurde, ist es doch noch Zukunftsmusik. Aber selbst wenn es dann Marktreife erreicht sollte sich jeder gut überlegen, in wie weit er seine Daten preisgibt, und welche Sicherheit mit dieser Art Kassensystem geboten wird. Datenmissbrauch wird auch hier ein Thema sein, womit man sich zu beschäftigen hat. Aber alles in allem sind wir heute schon an einem Punkt angelangt, an dem Kassen nicht mehr einfach nur kassieren und zusammenrechnen. Kassensysteme, Netzwerkkassen und mobile Kassen sind schon heute sehr weit verbreitet, werden den Markt aber noch weiter vereinnahmen und ältere Geräte verdrängen.
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Im Versandhandel wird zwischen Spezialversender und Universalversender unterschieden. Spezialisten versenden nur eine Art Waren wie beispielsweise Textilien, Mode, Tonträger oder Möbel. Universalversender verschicken, wie der Name schon vermuten lässt, mehrere Warensorten wie z.B. Unterhaltungselektronik oder Kleidung. Es gibt meist saisonale Hauptkataloge, die von kleineren Spezialkatalogen unterstützt werden. Es wird eine Produktvielfalt ähnlich wie im Warenhaus oder Kaufhaus angeboten: Kleidung, Unterhaltungselektronik, Haushaltswaren, uvm. Im Versandhandel werden die bestellten Waren gegen Nachnahme, auf Rechnung oder auch gegen Vorkasse geliefert. Zustelldienste oder Logistikdienstleistet übernehmen den Versandvorgang und stellen die Waren beim Kunden zu. Die Privatkunden- und die Handelslogistik unterscheiden sich durch die Anforderungen der sogenannten letzten Meile, sprich das letze Stück Weg zum Kunden. Zum Schutz des Verbrauchers gibt es auch im Versandhandel ein Widerrufsrecht vom Kaufvertrag, das wenn dann in aller Regel durch Rücksendung der Ware ausgeübt wird. Natürlich sind im Versandhandel keine Kassen nötig, da die Bezahlung der gelieferten Waren per Banküberweisung, Vorkasse, Nachnahme oder auch auf Rechnung (und dann eben auch in aller Regel auf dem Bankweg) erfolgt. Eine Kasse kann im Versandhandel eine sinnvolle Anschaffung sein, wenn das Unternehmen eigene Geschäfte als Niederlassung eröffnet oder wenn Partneragenturen stationär den Handel mit den Waren eines bestimmten Versandhandels betreiben. Niederlassungen des Unternehmens können mit Netzwerkkassen ausgestattet werden. Ein solches Kassensystem ist nicht nur zur Erfassung und Aufsummierung der Verkäufe geeignet. Kassensysteme können online laufend Umsätze an die Unternehmenszentrale übermitteln. Hier kann den Laden unterstützend darauf geachtet werden, welche Waren sich zum Ladenhüter oder zum Dauerbrenner entwickeln. Zudem können tägliche Umsatzabrechnungen der Kasse bequem zur Buchhaltung übermittelt werden, damit diese dort zeitnah verbucht werden können. Die Überwachung von Warenbewegungen ist über die Kassensoftware von Kassensystem und Netzwerkkasse genauso möglich, wie die Einsatz- und Urlaubsplanung der Mitarbeiter. Partnershops von Versandhandelsunternehmen sind meist eher kleinerer Natur, verfügen über weniger Raumkapazitäten. Niederlassungen bieten daher bevorzugt größere Artikel wie Haushaltsgeräte (Waschmaschine, Trockner, usw.) an, während die Partnershops eher die kleineren Artikel (Spiele, Spielwaren, Schmuck, uvm.) im Laden präsentieren. Großgeräte können hier natürlich auch gekauft werden. Die Bestellung erfolgt über das Internet, die Lieferung geht direkt zum Kunden. Bezahlt werden können die bestellten großen Geräte natürlich auch im Partnershop, wo sie bestellt wurden. Da ist natürlich die Barzahlung möglich. Ich vermute, dass hier allerdings meist eine Registrierkasse ausreicht, um die Umsätze zu registrieren und zu verwalten. Da Partnershops, wie gesagt, meist über ein recht kleines Ladenlokal verfügen und auch der Umsatz überschaubar sein dürfte, sind Kassensysteme an dieser Stelle vermutlich unterfordert und fehl am Platz. Registrierkassen werden so schnell nicht aus dem Handel verschwinden. Denn es wird noch lange kleine Läden geben, wo eine Registrierkasse die perfekte Anwendung zur Verwaltung der Umsätze sein wird. Und auch immer mehr Registrierkassen werden netzwerkfähig sein, dank der Entwicklung der Kassenhersteller. Hierdurch können Kassensysteme und Netzwerkkassen für beispielsweise Einzelaktionen und einmalige Sonderangebotsverkäufe unterstützt werden.
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Netzwerkkassen sind ebenso vielseitig zu nutzen wie Kassensysteme. Für beide Arten von Kasse gibt es spezifische Kassensoftware. Wobei eine Netzwerkkasse und ein Kassensystem so unterschiedlich, glaube ich, nicht sind. Denn sogar Registrierkassen werden in näherer Zukunft Netzwerktauglichkeit aufweisen müssen. So sind beispielsweise die POS-Kassen im Supermarkt als Kassensystem Teil einer Netzwerkkasse. Filialen eines Supermarktkonzerns sind über ihre Kassensysteme miteinander vernetzt, das sie häufig ihr Warenwirtschaftssystem synchronisieren. Bestellungen werden gebündelt über das Netzwerksystem an eine zentrale Stelle übermittelt, von wo aus dann die Lieferungen zusammengestellt werden. Als Kunden bekommen wir von alle dem nichts mit. Wir gehen durchs Geschäft, sammeln den Einkauf zusammen und gehen zur Kasse und bezahlen. So manche Registrierkasse ist vielleicht schon netzwerktauglich. Da stelle ich mir gerade vor dass ich in ein kleines Geschäft gehe um dort eine Geschenk zu kaufen und davon ausgehe dass es tatsächlich nur dieses kleine Lädchen mit Geschenkartikeln ist. Dabei könnte es ja sein, dass der Inhaber/die Inhaberin des Ladens mit einem Konzern oder einem Franchisegeber zusammenarbeitet und über die Registrierkasse mit selbigem verbunden ist. Mit entsprechender Kassensoftware könnte dann laufend die Warenbewegung beobachtet und die Lieferung neuer Waren automatisch angestoßen werden. Außerdem könnte im Hintergrund über die Kassensoftware erkannt werden, welche Artikel gerade besonders in sind und welche nicht. Entsprechend könnte das Sortiment gestaltet werden. Mir ist es da schon einleuchtender, dass in Hotels Netzwerkkassen genutzt werden. Denn beim Einchecken werden meine Daten als erstes erfasst. Im Hintergrund wird auf der Kassensoftware eine Datenbank bestückt, die alles Relevante speichert, bis die Rechnung erstellt werden soll. Vom Restaurant des Hotels aus kann der Rechnung eines Gastes, die in der Software hinterlegt ist, der Verzehr von Speisen ebenfalls zugeordnet werden. Über ein Mobilteil des Kassensystems kann der Kellner die Bestelllung aufnehmen und über Funk an die Kassensoftware und die dortige Datenbank übertragen. Außerdem wird gleichzeitig eine Information in die Küche geleitet, wo sofort mit der Zubereitung der Bestellung begonnen werden kann. Auch von der Hotelbar aus kann die Datenbank in der Netzwerkkasse mit dem Verzehr von Getränken bestückt werden, besser gesagt mit der Information über den Verzehr. Ob im Hotel oder in Gastronomie und Handel: soll zur Neueröffnung eines Betriebes auch eine neue Kasse angeschafft werden, sind die Kassenhersteller zunächst die erste Anlaufstelle. Sie können im Gespräch die betrieblichen Anforderungen an eine Kasse herausfinden und ein individuelles Angebot für das richtige Gerät geben. Denn für jeden Betrieb kann es eine individuelle Kassenlösung mit ebenso individueller Installation der Kasse, der Registrierkasse oder des Kassensystems/der Netzwerkkasse geben.
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