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1983 lernten sich Jürgen Erhardt und Felix Hochapfel während der Schulzeit kennen und begannen gemeinsam auf einem Commodore Pet und später auf einem C 64 programmieren zu lernen. 1985 begann Hochapfel nach dem Abitur eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann. Angelockt wurde er durch den Firmenzusatz “Computertechnik” eines Aschaffenburger Unternehmens. Dass es sich dabei in erster Linie um elektronische handelte, wusste er zunächst nicht. 1986 gab es bereits viele elektronische Registrierkassen, die über Handscanner und Diskettenlaufwerke verfügten. Es gab auch bereits einige Warenwirtschaftssysteme für PCs, doch mangelte es noch meistens an Software, die die mit dem Warenwirtschaftssystem verbindet. Hier galt es eine Marktlücke zu füllen. Und mit der CASIO 9700-SR war ein erstes “Opfer” schnell gefunden, die erfolgreich mittels eigener Software an ein Warenwirtschaftssystem angekoppelt wurde. 1986 sorgte ein Fachgeschäft für Farben und Lacke, dem Felix Hochapfel eine Fremdsoftware verkaufte und auch selber installierte, für den Grundstein zur ersten eigenen Warenwirtschaft. Denn er sah nicht ein, dass es nicht möglich sein sollte, mit dem gleichen System Bruttorechnungen an Privatkunden und Nettorechnungen an Handwerker zu schreiben. Gleichzeitig wurde dabei das auch heute noch anhaltende Verständnis für Händler geboren, die auf die Gnade der Programmierer eines Fremdsystems angewiesen sind. Zu der Idee, ein eigenes Warenwirtschaftssystem für Registrierkassen zu entwickeln, war es nur noch ein kleiner Schritt, zumal die Grundlage, eine selbst entwickelte Datenbank, bereits in einem anderen Projekt realisiert wurde. So begann die Erfolgsgeschichte von OrgaSoft, für das Betriebssystem MS-DOS. 1987 beschlossen Jürgen Erhardt, der mittlerweile ein Informatikstudium in Darmstadt begonnen hatte, und Felix Hochapfel, ihr Hobby zum Beruf zu machen, in dem sie ein Gewerbe für individuelle Softwareprogrammierung anmeldeten. Der Name der Firma lautete “08/16″ und die ersten Aufträge ließen nicht lange auf sich warten. Der hessische Apothekerverband und ein Baufachzentrum aus dem Vogelsberg waren die ersten Kunden, für die man erfolgreich die ersten Projekte abwickelte. Wie bei manchen Vorbildern befand sich der Firmensitz zwar nicht in einer Garage, aber sehr viel komfortabler war die 12-qm-Einzimmerwohnung im dritten Stock einer Darmstädter Metzgerei auch nicht. 1988 lernte Jürgen Erhardt während seines Studiums mit Michael Hörr einen begeisterten “Hardwarefreak” kennen, der eine optimale Ergänzung zu den beiden “Softwarefuzzys” darstellte. Gemeinsam mit Klaus-Dieter Stamm, Geschäftsführer besagter “Computertechnik”-Firma aus Aschaffenburg, bei der Felix Hochapfel als Verkäufer beschäftigt war, wurde die Signum GmbH am 19.12.1988 in Darmstadt gegründet. Als Firmensitz fungierte zunächst eine Bürogemeinschaft in der Otto-Röhm-Straße, bevor man 1990 in die Elisabethenstraße 23 zog, in der man dann ganze zehn Jahre blieb. 1989 kamen die ersten PC Kassen auf den Markt. Dabei handelte es sich um Terminals, die lediglich aus Bildschirm, Drucker und Tastatur bestanden und per serieller Schnittstelle oder Steckkarte an einen PC angeschlossen werden konnten. Doch auch hier gab es wieder ein Problem: Es gab keine Software für diese Terminals, und ob sich diese Technologie durchsetzen würde, stand auf einem anderen Blatt Papier. Doch da sie nichts Besseres zu tun hatten, begannen sie für eine dieser Registrierkasse n, die CASIO SA-7000, eine Software zu entwickeln.

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