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Archiv für September 2009

Kassensysteme bekommen auch global eine immer größere Bedeutung. Viele Filialbetriebe führen weltweit ihre Niederlassungen, wie zum Beispiel McDonalds. Das ist sicherlich nicht der Bäcker um die Ecke, aber alle Betriebe vergrößern sich stark. Wenn früher ein Unternehmer fünf Filialen eröffnete, war das bereits ein großes Unternehmen. Durch moderne Kommunikationstechnik ist die weltweite Geschäftstätigkeit gar keine Schwierigkeit mehr. können per Datenfernübertragung überall auf der Welt ausgelesen und die Daten zentral verwaltet werden. Der Unternehmer verlässt dafür nicht einmal sein Büro. Dabei kommt der genutzten Kommunikationssoftware und den modernen Kassensystemen die gleiche Bedeutung zu. Daten aus den Kassensystemen werden zentral abgerufen und in die branchenüblichen Back-Office Programme übernommen, wie z. B. Backsoftware, Warenwirtschaft oder auch Buchhaltung.

Andererseits ist der Unternehmer in der Lage, Artikelpreise, Artikelinformationen, Tastaturbelegungen, Rezepturen, etc., per DFÜ direkt in die Kassensysteme übertragen. Auf Wunsch kann das auch automatisch mit vorprogrammierten Zeiten erfolgen, so dass der Übertragungsvorgang den Betrieb nicht unterbricht. Gute Kommunikationssoftware bietet ebenfalls die Möglichkeit, Datenbackups zu machen oder die per Fernwartung zu betreuen. Ein guter Fachhändler bietet Serviceverträge, die beinhalten, dass bei Störung der in kürzester Zeit entweder Ersatz beschafft oder schnellstens repariert wird. Wichtig ist auch, dass moderne in der Lage sind, die Arbeitszeiten der Mitarbeiter und bestimmte Zugangsrechte zu verwalten.

Die Kommunikationssoftware ist der Übermittler der Daten, die dann zur vielseitigen Analyse und Statistik zur Verfügung stehen. Einzeln oder im Netzwerk ist das die aktive Unterstützung für den Unternehmer. Angeschlossene Peripheriegeräte, wie Drucker, mobile für großflächige Gastronomiebetriebe, moderne Schankanlagen und Kaffeemaschinen, die nur gebuchte Getränke freigeben oder auch Waagen, die über den Drucker der die Labels für die abgewogenen Gebinde, z.B. Pralinen oder Plätzchen, ausdrucken und gleichzeitig registrieren. Weitläufige Thekenanlagen, wie in der Fleischerei oder im Supermarkt fordern vom , dass der Kunde und die Bedienung von einem zum nächsten Kassensystem, bzw. Wiegestation wechseln können und die Daten sozusagen „floaten“. Das dient dazu, dass die Bedienung nicht jedes Mal an einem den Vorgang abschließen muss, wenn der Kunde beispielsweise erst Fleisch, dann Wurst und zum Schluss noch von der Käsetheke kaufen möchte.

In der Gastronomie sollte ein modernes Kassensystem in der Lage sein, eingegebene, gemischte Bestellungen von Speisen und Getränken zu verarbeiten. Die Speisenbestellung wird in die Küche übertragen und dort auf einem Display angezeigt oder ausgedruckt, mit Angabe der eventuellen Sonderwünsche des Gastes, gleichzeitig geht die Getränkebestellung an die Theke. Mobile sind mit Vibrationsalarm ausgestattet, so dass der Kellner weiß, wann er die Bestellung servieren kann. Diese neuartigen, mitdenkenden helfen in jedem Bereich, die Arbeit zu beschleunigen und zu erleichtern, geben dem Unternehmer die Möglichkeit, Betriebsergebnisse, Arbeitszeiten, Umsätze, Wareneinsatz und Lagerbestand zu verwalten. Die können aus der Ferne, mittels DFÜ gesteuert und programmiert werden.

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Nur mit modernen Kassen ist heute die große Anzahl an neu erschienenen Büchern und Zeitschriften gut zu überblicken und zu verwalten. Wegen der nachlassenden Kundenzahlen ist es in den meisten Buchhandlungen üblich, dass nicht nur Bücher und Zeitschriften dort im Angebot sind, sondern auch zusätzliche Artikel, die das Warensortiment erweitern, wie Lesezeichen, Fotoalben, Kinderspielzeug, manchmal auch Briefpapier, Kalender und Dekoartikel, eben alles, was das Thema Buchhandlung ergänzen kann.

Ein Buchhandel kann, wenn er nicht über riesige Flächen verfügt, nach der Erfahrung nicht jedes einzelne erhältliche Buch im Laden führen. Über die mit angeschlossener Internet Verbindung kann der Buchhändler oder die Buchhändlerin direkt bei den Verlagen nachschauen, ob und wie schnell das benötigte Buch lieferbar ist. Die Bestellung eines Kunden kann direkt mit Name und Lieferdatum in die eingetragen werden. Für die Verwaltung der Verkäufe der Artikel des Zusatzsortimentes ist das Kassensystem ebenfalls eine große Hilfe. Mit Scanner kann der Barcode vom Preisschild eines Artikels in die eingelesen werden. Damit kann schnell ermittelt werden, welche Artikel sich besonders gut verkaufen und welche nicht.

Manche Buchläden bieten zusätzlich zum normalen Buchhandelssortiment auch die Bücher aus einem Buchclub an. In der Buchclub Ecke gibt es zusätzliche Verkaufsartikel aus dem Spezialsortiment des Buchclubs, die ebenfalls von der mit verwaltet werden müssen. Das Angebot variiert oft und monatlich gibt es besonders im Buchclub Bereich wechselnde Sonderangebote. Das muss jederzeit in der Lage sein, die wechselnden Preise und Angebote passend zu verbuchen. Das gelingt besonders gut, wenn die Kasse in der Lage ist, pro Artikel mehrere Preisebenen zu speichern. Da der Buchhandel seit einigen Jahren ebenfalls mit niedrigen Umsatzzahlen zu kämpfen hat, ist es für den Inhaber sehr wichtig, dass über die Umsatzdaten der kurzfristig die Betriebsergebnisse analysiert werden können. Es ist mit Sicherheit sehr interessant, auseinander halten zu können, welcher Umsatz aus dem normalen Buchhandel erzielt wurde und welchen Umsatz der Buchclub erbracht hat. Die unterschiedlichen Preisebenen der lassen auch zeitlich begrenzte Sonderangebotsaktionen zu. Zum Service des Buchclubs gehört oft ein Fotoentwicklungsdienst. Auch diese Posten werden mit vom verwaltet. Kundendaten, eingelieferte Filme mit den entsprechenden Entwicklungswünschen und das Datum, wenn die Bilder abgeholt werden können, müssen in die Kassensysteme mit eingespeichert werden können.

Einmal im Jahr, kurz vor Ende der Sommerferien, fängt die Zeit der Schulbuchbestellungen an, was immer zu einem Ansturm auf die Buchhandlungen führt. Ein Teil der Schulbücher wird den Schülern kostenlos vom jeweiligen Land zur Verfügung gestellt und separat abgerechnet, die weiteren Schulbücher müssen von den Eltern aus eigener Tasche gezahlt werden. Das ist ein komplizierter Buchungsvorgang, den die leisten müssen. Schulbücher, die nicht vorrätig sind, müssen bestellt und pro Schüler erfasst werden. Auch das geht direkt über die Stammdatenverwaltung der . Der Vorteil ist, dass die Kundendaten dann auch für spätere Werbeaktionen zur Verfügung stehen, das rechtfertigt den Verwaltungsaufwand. Die Schulbücher müssen vom Schüler transportiert werden können, daher bieten einige Buchhändler vor Beginn des neuen Schuljahres auch die passenden Schulranzen und Etuis mit an. Diese Erweiterung des Sortiments bietet sich an und wieder hat das Kassensystem neue Artikel zu verwalten.

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